Projekte

Projekte und ähnliche Veranstalungen der Mädchen*klassen oder Mädchen*gruppen können hier vorgestellt und Erfahrungen ausgetauscht werden.

Rückblick Schuljahr 2018/19

In dem Blogbeitrag Mädchen*arbeit: Politik trifft Kultur erhaltet ihr eine Auswahl an kleinen und größeren Aktionen mit Links zu den jeweiligen Beiträgen. In diesem Schuljahr lag der Fokus stark auf demokratischen bzw. antidemokratischen Strukturen. Themenfelder gab und gibt es in Hülle und Fülle: EU-Wahlen, Rechtsruck, Fridays for Future, …

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Abschlussfahrt nach Straßburg

Dem Vergessen entgegen: Stolpersteine Stuttgart & Exkursion Dachau

IMG_2380Auf den Spuren der Vergangenheit begeben sich Schülerinnen von JELLA auf einen Streifzug durch den eigenen Stadtteil, erstellen Frottagen von Stolpersteinen und legen diese auf ihrer Wohngruppe aus.
In einem Blogbeitrag halten sie fest: „Die Stolpersteine sind Zeugen einer schrecklichen Zeit. Nämlich die des 2ten Weltkriegs. Über einige Personen auf den Stolpersteinen haben wir recherchiert und die Schicksale sind erschütternd und unvorstellbar für unsere heutige Generation.“

Am 01.04.2019 sind wir in das ehemalige KZ-Dachau gefahren. Bild- und Filmmaterial wurde zuvor gesichtet, aber keine Vorbereitung der Welt reicht aus, um die Gräueltaten in ihrer Gänze zu verstehen: „Darüber zu sprechen ist unmöglich, darüber zu schweigen, verboten.“ (Elie Wiesel)

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Die Schülerinnen haben im Nachklang ein fiktives Interview geführt, das ausführlich in einem eignen Blogbeitrag abgebildet wird. Ebenso zahlreiche beeindruckende Fotos.

Hier bereits ein kleiner Einblick und große Worte:

„Mich haben die Erzählungen von unserem Guide berührt. Ich habe oft daran gedacht, dass genau an der Stelle wo ich stehe jemand seine letzten Minuten verbracht hat. Die Größe von allem fand ich sehr „krass“. An den verschiedenen „Stationen“ habe ich mich in eine andere Zeit versetzt und habe mir Szenarien vorgestellt die genau dort passiert sind.“ (M., 17J)

„Die abscheulichen und sadistischen Methoden der Nazis, die Entwürdigungen und Manipulationen der Gefangenen, grausame Foltermethoden. Dass nach außen hin durch Propaganda alles menschengerecht scheinen sollte, verharmlost wurde, extra Blumen gepflanzt wurden, falls das KZ besucht wurde, um es schön darzustellen und die Bevölkerung sagte, sie hätte von all den Transporten und von all den Grausamkeiten nie etwas gewusst.“ (R., 17J)

„Dass man Sachen hinterfragen sollte und dass man erstmal drüber nachdenken sollte, bevor man irgendetwas glaubt. Und wenn man Dinge mitbekommt die nicht in Ordnung sind, sollte man nicht die Augen verschließen, sondern Dinge offen ansprechen. In der Schule sollte man solche Themen besprechen, wie und warum so etwas passieren kann und die Lehrer sollten bei Themen wie Mobbing, Ausgrenzung und Rassismus schneller reagieren und handeln.“ (A., 17J)

Digital macht Schule / Stiftung PSD L(i)ebensWert

Im Blogbeitrag Medienkompetenz in der Schule: „Reden wir nur über gute Sachen auf dem Handy“ erfahrt ihr, was sich hinter diesem Projekt verbirgt.

Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC)

0_teasercourageAm 24.01.2019 ist es soweit. Zwei Teamerinnen vom NDC können für die Schülerinnen und den Schüler der Außenstellen (Hegelstraße, Tübingerstraße, JELLA und Marktplatz Böblingen) einen Projekttag zu Themenschwerpunkten wie Rassismus und Sprache oder Bilder und Stereotype anbieten.

Hintergrund:
Unsere Schüler*innen haben häufig Migrationserfahrungen und mit hoher Wahrscheinlichkeit entsprechend auch Diskriminierungserfahrungen. Gleichzeitig verhält sich ein Teil der Jugendlichen massiv abwertend bspw. marginalisierten Gruppen gegenüber. Dabei äußert sich dies nicht „allein“ in Alltagsrassismen, sondern teilweise in deutlich verachtender Sprache. Im Unterricht können wir diesem komplexen Thema nicht immer gerecht werden. Ansätze, Stereotype zu „entschlüsseln“ oder ein alternatives Sprachhandeln zu etablieren gestalten sich sehr schwierig.

Flagge zeigen am Internationalen Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“

IMG_1450Auch wir wollen am 25.11.2018 Flagge zeigen. Die Mädchen*klassen der Dietrich-Bonhoeffer- und der Albert-Schweitzer-Schule setzen sich individuell mit den Themen „Frei leben“, „Nein zu Gewalt an Frauen“ oder Kinderrechten auseinander. Daran anknüpfend entstehen Fahnen, die am 22.11.18 um 11.00Uhr am Verwaltungsgebäude der Stiftung Jugendhilfe aktiv in Plieningen aufgehangen werden. Die Berüßungsrede übernimmt Monika Strobach, wirtschaftliche Vorständin der Stiftung. Punsch und Kuchen werden von „Pauline macht´s“, der Schulfirma der Mädchen*klasse in Stuttgart-Rohr, angeboten.

Am 07.12.2018 zieht die Ausstellung an die Albert-Schweitzer-Schule nach Stuttgart-Rohr.

Textbeitrag von Romia (Dietrich-Bonhoeffer-Schule)

2018 11 22 ass dbs mädchenklassen flagge zeigen (78)„Die Mädchenklassen der Dietrich-Bonhoeffer Schule und der Albert-Schweitzer-Schule haben sich mit dem Thema Gewalt gegen Frauen beschäftigt und damit, dass es sowas nicht geben sollte.

  • Wir wollen frei leben.
  • Wir wollen ohne Angst leben.
  • Wir wollen unsere Kleidung selbst aussuchen.
  • Wir wollen raus gehen ohne Angst zu haben oder getötet zu werden
  • Wir wollen selbst entscheiden, wen wir lieben und heiraten.

Um das bekannt zu machen haben wir Flaggen gestaltet.
Sie wurden am 22.11.2018 aufgehängt. Es war eine große Aktion.
Viele Leute sind gekommen und wir haben uns die Fahnen angeschaut.
Es gab Punsch und Kuchen und am Ende haben wir Luftballons steigen lassen.“

weitere Infos: Blogbeitrag, terre de femmes

#heglArt

Wir gehen in die zweite Runde! Neben neuen Produkten, gibt es zusätzliche Verstärkung durch die Schüler*innen der neuen Außenstelle Jella.

Produkte Jella:

Neue Produkte Hegelstraße:

Fahnenaktion 2018 / Nein zu Gewalt an Frauen

Auch wir wollen uns beteiligen und Flagge zeigen. Seid auf das Ergebnis der Mädchen*klassen der Dietrich-Bonhoeffer- und der Albert-Schweitzer-Schule gespannt …

Projektprüfung 2018: Herstellung und Verkauf von selbsgemachten Retro-Produkten

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Näheres erfahrt ihr unter dem Link: https://vernetzte-maedchenarbeit.com/2018/05/09/einzigartige-produkte-aus-der-hegelstrasse/

Veränder deine Barbie!

Die Entwicklungen des Schulprojekts „Veränder deine Barbie!“ könnt ihr hier verfolgen.

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Fachtag E – Kreative Selbstkonzepte von Schüler*innen / 06.10.2017

  • Albert-Schweitzer-Schule
  • Dietrich-Bonhoeffer-Schule

skizze2Beim diesejährigen Fachtag E an der PH Ludwigsburg werden Kolleg*innen der Mädchen*klassen ebenfalls vor Ort sein und einen Workshop anbieten.
Vorgestellt werden verschiedene gestalterische Zugangsweisen, die es den Mädchen*, Jugendlichen und jungen Frauen* in der Vergangenheit ermöglichten, sich auch auf kreative Weise mit sich selbst auseinanderzusetzen … s. Blogbeitrag

Ich bin ich – It´s my way

myiDas Projekt „Ich bin ich – It’s my way“ soll die Projektinhalte des erfolgreichen Projekts „Pep up your life– entdeck‘ was in dir steckt“ festigen, vertiefen und weiter ausbauen. Unsere Mädchen* sollen dabei unterstützt werden, ein positives Selbstbild und damit verbunden eine gelingende Zukunftsperspektive zu entwickeln. Wichtig ist es hierbei, Gelingendes in der eigenen Biographie zu fokussieren, eigene Bedürfnisse auszuloten und Selbstbestimmung in alltäglichen Situationen zu üben. Ein weiterer Fokus wird weiterhin auf der Bewältigung von Grenzverletzungen im Alltag liegen.

Stop-Motion-Filme

  • Machtkampf: „In dem Film geht es um einen Streit zwischen Snickers und Mars. Es gibt auch oft Streit zwischen Menschen.“
  • Gleichberechtigung gleich 0: „Zunächst hatte ich die Idee ein Thema umzusetzen was eigentlich jedes Mädchen oder jede Frau betrifft. Es ist eigentlich sehr traurig, dass man nur weil man eine Frau ist anders behandelt wird und oft Nachteile hat.“

Eat-Art / Speed-Art nach Christoph Niemann / Ausstellung „Modern Times“ / Waiblingen

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Wir haben uns an Niemanns Arbeiten orientiert und versucht, sie in ähnlicher Weise umzusetzen.

Seht selbst:

„Bike“ von Niemann:

„Roller“ von den Jugendlichen und jungen Frauen der Hegelstraße:

 

„Sunday Sketching“ von Niemann:                 „Slug“ einer jungen Frau der Hegelstraße:

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Bogenschießen

„Gegen Gewalt! e.V. bietet ein Training für Lehrer*innen, pädagogische Mitarbeiter*innen, Eltern und Kinder und Jugendliche zu persönlicher Haltung, Zivilcourage und gegen Gewalt an. Gemeinsam wird mit Wertschätzung und Offenheit das Ziel verfolgt, Handlungs- und Verhaltensmöglichkeiten aller Teilnehmenden zu stärken und zu erweitern. So kann ein gewaltfreier Umgang miteinander gefördert werden.“

Exkursion: Mädchenkonzentrationslager Uckermark (SJ 18/19)

  • Mädchen*klassen der Albert-Schweitzer-Schule

kz2Das Jugendkonzentrationslager Uckermark befand sich in unmittelbarer Nähe zum Frauenkonzentrationslager Ravensbrück bei Fürstenberg/Havel.
Es wurde für Mädchen und junge Frauen im Alter von 16-21 Jahren geplant.
(…)
Die „Jugendschutzlager“ wurden erst 1970 offiziell als „KZ – ähnliche Lager“ anerkannt. Davor wurden sie als Institutionen, die der „Bewahrung schwererziehbarer Jugendlichen“ dienten, dem Fürsorgeerziehungssystem zugeordnet.
(…)
Der Großteil der Mädchen wurde direkt aus den Fürsorgeeinrichtungen in das Lager gebracht mit der Begründung sie seien unerziehbar. Die „Zöglinge“ sollten zur Entlastung der Fürsorgeheime „kostengünstig“ und „sicher“ und unter Ausnutzung ihrer Arbeitskraft „verwahrt“ werden. Viele der inhaftierten Mädchen wurden als „sexuell verwahrlost“ diskriminiert: damit war tatsächliche oder unterstellte Prostitution gemeint, aber auch als Jugendliche (zu viele) sexuelle Kontakte zu haben. „Sexuelle Verwahrlosung“ wurde nur Mädchen und Frauen unterstellt, für männliche Jugendliche gab es diese Begrifflichkeit nicht. Einige der Mädchen kamen ins Lager, weil sie sich den nationalsozialistischen Regeln und Normen widersetzten: Sie gehörten der Swing-Jugend an, hatten Kontakt zu jüdischen Menschen oder nichtdeutschen Zwangsarbeitern („Fremdarbeitern“) oder sie wurden der Arbeitsverweigerung beschuldigt. Viele der Mädchen und jungen Frauen oder ihre Familien wurden aus beliebigen Gründen, d.h. willkürlich zu Asozialen und Kriminellen erklärt.

Quelle

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